Stimmen nach dem ersten Saisonsieg vom VCO-Coach Quistorff und Lea Koopmann
PHILIPPE QUISTORFF (Trainer VC Osnabrück)
„MAN MUSS IMMER BESSER ALS DER GEGNER SEIN“
„Es war ein knappes Spiel, sicher können wir besser spielen. Aber man kann den Mädels keinen Vorwurf machen. Wir haben gut gespielt. Es war nicht spektakulär, der Job wurde dennoch gut gemacht. Wir haben die drei Punkte. Das es mal schwierig wird, hat auch was mit dem Gegner zu tun. Unsere Annahme war gut, bei der Abwehr und Block kann man noch mehr holen. Aber man darf nicht gleich erwarten, dass alles perfekt klappt. Wir haben wie schon gesagt solide unseren Job gemacht. Die Mädels waren konsequent und diszipliniert. – Eimsbüttel war besser als Düsseldorf. Wir haben heute aber versucht, konstanter zu spielen, obwohl die Fehlerquote nach meinem Geschmack immer noch zu hoch war. Trotzdem gilt, man muss immer besser als der Gegner sein: Man hat gesehen, wenn wir konsequent gespielt haben, haben wir die Punkte geholt. Druck machen, dann kommen die Punkte, einfache Regel. – Letztlich ausschlaggebend war, dass wir gewonnen haben, unsere Disziplin, dass wir konsequent auf unserem Niveau gespielt haben. Das hat Düsseldorf letztendlich nicht mehr hinbekommen.“

LEA KOOPMANN (Außenangreiferin VC Osnabrück)
„DREI PUNKTE SIND DREI PUNKTE“
„Es fallen natürlich sehr, sehr viele Steine vom Herzen. Es war ganz schön knapp. Am Ende haben wir zum Glück noch das 28:26 geschafft. Im ersten Satz mussten wir erst noch unser Spiel finden, da waren wir nicht mutig genug. Ab dem zweiten Satz sind wir selbstbewusster geworden und haben mit unseren tollen Fans im Rücken die Stimmung in unser Spiel mitgenommen. – Für mich persönlich ist es so, dass ich merke, dass man mittlerweile mehr Erfahrung in solchen Situationen hat, wenn es mal nicht so läuft und es wichtig wird. Wir müssen insgesamt mutiger sein und unser Spiel mehr durchziehen, damit die Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen. Wir müssen unser Spiel wie im Training spielen, das ist der Schlüssel. – Die drei Punkte heute fühlen sich auf jeden Fall richtig gut an. Jetzt sind es schon vier, und wir können selbstbewusst in die Pokalendrunde nächsten Sonntag und danach ins Heimspiel gegen Bonn gehen. – Ich fahre mit einem guten Gefühl nach Hause und bin zufrieden, dass wir noch die drei Punkte geholt haben. Drei Punkte sind drei Punkte.“



