WAS IST DRIN IM NORDWESTDEUTSCHEN POKAL?

VCO-Damen I treffen in der Endrunde in Oldenburg unter anderem auf zwei 2. Liga-Pro-Teams 

OSNABRÜCK. Spielfreies Wochenende in der 2. Liga, von wegen – die Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Osnabrück reisen am Sonntag (11.10.) zur NWVV-Pokalendrunde nach Oldenburg. Der Nordwestdeutsche Pokalsieger darf im Anschluss am DVV-Pokal teilnehmen und auf prominente Gegner hoffen. Gespielt wird ab 11 Uhr in der Sporthalle der IGF Flötenteich in Oldenburg.

VIER SPIELE AN EINEM TAG 

Als Zweitligist war das VCO-Team direkt für die Endrunde qualifiziert und trifft in Oldenburg in einem Turnier nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ auf die Qualifikanten, den Oldenburger TB (Regionalliga, 11.00 Uhr) und TV Eiche Horn Bremen (3. Liga, 16.00 Uhr); sowie die 2. Liga Pro-Ligisten SCU Emlichheim (14.45 Uhr) und VfL Oythe (13.30 Uhr). Damit sind die Favoriten mit Emlichheim und Oythe auch benannt.

Für die VCO-Damen geht es darum, sich nach einer knappen 2:3-Niederlage und einem 3:1-Sieg in der 2. Liga Nord zum Saisonauftakt weiter einzuspielen, wie VCO-Coach Gunnar Kraus deutlich macht. „Wir sind natürlich viel besser punktemäßig gestartet als letzte Saison. Da waren wir Aufsteiger, jetzt nicht mehr. Die Anlaufschwierigkeiten sind jetzt etwas kleiner, obwohl sie noch da sind“, beschreibt der VCO-Coach. „Sicher haben wir gedacht, dass wir schon etwas weiter wären, aber das ist halt mal so. Wir sind insgesamt mit unserem Saisonstart sehr zufrieden.“

KRAUS:  „KADER SOLL NÄHER ZUSAMMENRÜCKEN“

Für das Turnier in Oldenburg gilt es, gegen Teams auf unterschiedlichem Niveau unterschiedlichen Ansprüchen gerecht zu werden, wie Kraus meint. „Gegen Oldenburg und Bremen als unterklassigere Gegner wollen wir natürlich gewinnen und hoffen außerdem, Emlichheim und Oythe als Pro-Teams zu ärgern. Wir schauen mal, Erfolgsdruck ist nicht da. Wir bleiben im Wochenrhythmus und werden allen Spielerinnen Spielzeit geben, auch denen, die noch nicht so zum Zuge gekommen sind, damit wir den Kader wieder näher zusammenrücken lassen“, so Kraus. „Ein Thema wird auch sein, unsere Block-Feld-Verteidigung zu verbessern.“

Foto: Martin König.