VIELEN DANK MARIA

VCO-Damen 1: Zwei weitere Abgänge und ein Neuzugang 

OSNABRÜCK. Bei den VCO-Damen tut sich personell in diesen Wochen ein wenig. Bisher standen in diesem Sommer bei den Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Osnabrück 2026 vier Abgängen ein Neuzugang gegenüber. Jetzt verabschiedeten sich mit Außenangreiferin Maria Koop und Mittelblockerin Maja Lange zwei weitere Spielerinnen. Neu im Kader ist dagegen Mittelblockerin Julia Bock. Gesucht wir vor allem dringend noch eine Zuspielerin. Mit Maria Koop (geb. Büter) geht ein großes Stück VCO-Identifikation. Der VC Osnabrück sagt, vielen Dank Maria für die schöne Zeit und dein immer fröhliches Gemüt!

Foto: Jörg Papke

VON DER VERBANDSLIGA BIS IN DIE 2. BUNDESLIGA

Hinter Maria Koop liegen vier Jahre beim VC Osnabrück, es waren aber eigentlich sogar fünf. Denn nach einem Jahr mit Probetrainingseinheiten wechselte die heute 30-Jährige 2022 aus der sechstklassigen Verbandsliga von ihrem Heimatverein VfL Löningen in die Hasestadt zum damaligen Drittligaabsteiger und fasste in der Regionalliga auf der Außen-Annahmeposition auf Anhieb Fuß. Der Rest ist eine einzige Erfolgsstory. Nach Platz drei in der Saison 2022/23 folgte 2024 die Regionalligameisterschaft und der Aufstieg in die 3. Liga, 2025 gelang mit Maria Koop sogar der Klassensprung in die 2. Liga Nord und jetzt kürzlich 2026 der umjubelte Zweitliga-Klassenerhalt.

„Ich bin mit den ständig wachsenden Herausforderungen über die Jahre gewachsen. Der Sprung aus der Verbandsliga in die Regionalliga war damals schon krass. Jetzt habe ich im Gefühl, dass ein guter Zeitpunkt für den Weg zurück nach Löningen gekommen ist“, denkt Maria Koop an viele schöne Erlebnisse und Spiele zurück. „Ich bin richtig stolz, ein Teil von der riesigen Entwicklung der letzten Jahre gewesen zu sein.“

„ICH BLICKE HAPPY ZURÜCK“

Jetzt führt der Weg Maria Koop beruflich wie privat zurück nach Löningen und da lag es nahe, den Aufwand nun wieder zu reduzieren. „Ich kann auf jeden Fall sagen, ich habe mal 2. Liga gespielt. Es war schon krass mit den Fahrten nach Schwerin oder Potsdam “, erinnert Koop an die viele Zeit in den letzten beiden Jahren, die für den Volleyball drauf gegangen sind. Außer den weiten Fahrten wird vieles anderes aber immer hängen bleiben, die Freundschaften mit den Teamkolleginnen dürften ewig halten. „Der VCO und die 1. Damen waren wie eine kleine Familie. Die Heimspiele waren so toll organisiert. Die Mädels viermal die Woche zu treffen, hat riesig Spaß gemacht“ so Koop. „Ich blicke happy zurück und bin sehr dankbar, diese Verbindungen aufgebaut zu haben.“

Und dann gibt es da noch eine ganz besondere Sache, die Maria, aber auch die Fans in der Schlosswallhalle, künftig bestimmt vermissen werden. „Die Heimspiele waren schon unglaublich mit der Atmosphäre und den 400 bis 600 Zuschauern zuletzt. Wenn Dennis „Maria, Maria, Maria“ gerufen hat, das hat mich schon mega motiviert“, sagt Maria abschließend mit dem für sie so typischen strahlenden „Büter-Lachen“. 

Foto: Martin König