Stimmen nach dem VCO-Doppelspieltag von den Coaches
GUNNAR KRAUS (Trainer VC Osnabrück)
„WIR WAREN NICHT KONSTANT HEUTE“
„Ich finde, wir waren nicht konstant heute. Ich habe deutlich gesehen, dass wir gestern schon gespielt haben. Im ersten Satz hat man noch bemerkt, was wir können, danach mussten wir den Gegebenheiten mit den zwei Spielen etwas Tribut zollen. Wir können halt noch nicht zwei Spiele auf dem für die 2. Liga notwendigen Niveau innerhalb von zwei Tagen spielen. Gestern waren wir gut, heute auch noch zu Beginn. – Sorpesee hat Größennachteile gehabt, seine Stärken in der Schnelligkeit und Agilität aber dafür super ausgenutzt. Wir haben mit mehr Aufschlagdruck gerechnet, das war zum Glück nicht so. – Insgesamt kann man denke ich dennoch nach fünf Spielen sehen, dass wir ein deutlich größeres technisches und taktisches Repertoire haben als letzte Saison. Wir können alle Teams schlagen, wenn wir gut spielen. Unter bestimmten Bedingungen kriegen wir das aber nicht hin.“

TOM BARTHEL (Trainer RC Sorpesee)
„WIR WOLLEN JEDEN ÄRGERN“
„Wir legen generell wert darauf, mit Wille aufs Feld zu gehen. Wir haben nach dem verlorenen ersten Satz den Mädels gesagt: hej, es ist richtig geile Stimmung in der Halle, aber ihr zeigt es nicht. Zeigt es jetzt auf dem Feld, habt Spaß, nehmt das Publikum mit. Und das hat dann gefruchtet. Es war dementsprechend ein Arbeitssieg. – Man hat im Laufe des Spiels gesehen, dass Osnabrück bereits gestern gespielt hat. Imersten Satz konnte die aber noch dann anknüpfen, was sie in Münster gespielt haben. Dann schwanden bei denen aber ein wenig die Kräfte und deshalb konnten wir unseren Power-Volleyball richtig zeigen und die letzte Energie aus uns rausziehen. Letztendlich haben wir ab Satz zwei immer die Lücken gefunden, als Osnabrück nicht mehr hundert Prozent gut stand. – Der Heimvorteil hat uns auch ein bisschen genutzt, nach dem ersten Satz nochmal zurückzukommen. Nach gewissen Highlight-Bällen, die gute Stimmung auf der Tribüne – das unterstützt die Mannschaft ordentlich. – Für mich als junger Trainer ist es noch ein wenig surreal, dass ich hier in der Verantwortung stehe und eine so gute Bilanz mit vier Siegen aus fünf Spielen aufweisen kann. Es macht dementsprechend viel Spaß, aber ich versuche dennoch das Ganze nicht zu euphorisch zu betrachten. Trotzdem fühlt es sich im Moment natürlich gut an. – Unsere Zielsetzung ist zunächst mal, dass wir unser Spiel spielen und dies weiter verfeinern. Wir wollen jedem Gegner das Gefühl geben, dass es nicht so einfach ist, gegen uns zu gewinnen. Wir wollen jeden ärgern, auch die Gegner in den nächsten Wochen, die da kommen werden.“

