VCO-Damen I peilen ersten Saisonsieg bei den TUSA City Girls Düsseldorf an
OSNABRÜCK. Zweiter Spieltag, erstes Auswärtsspiel – für die Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Osnabrück geht es am kommenden Wochenende an den Rhein. Das Team vom Trainerduo Gunnar Kraus/Philippe Quistorff will nach der 2:3-Auftaktniederlage gegen Grün-Weiß Eimsbüttel am Sonntag (4.10., 16 Uhr) bei den TUSA City Girls Düsseldorf (Halle Hulda-Pankok-Gesamtschule, Brinckmannstr. 16, Düsseldorf) den ersten Saisonsieg einfahren. Kuriosität am Rande: In der vergangenen Saison war das letzte Auswärtsspiel in Düsseldorf gewesen, jetzt führt den VCO-Tross die Reise schon wieder in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt.
QUISTORFF: „KÄMPFEN IST DAS A UND O“
Ein Punkt steht für den VCO durch das hochspannende 2:3 (19:25, 24:26, 25:21, 25:22, 13:15) gegen Eimsbüttel in der Tabelle zu Buche, Gegner Düsseldorf hat bereits zwei Spiele absolviert und noch keinen Zähler auf der Habenseite. Dementsprechend wollen beide Teams ihren ersten Saisonsieg feiern, was Spannung verspricht. Die VCO-Damen möchtenan die positiven Phasen aus dem Eimsbüttel-Spiel anknüpfen und die technischen Fehler abstellen, wie Trainer Philippe Quistorff erklärt. „Das erste Spiel ist so gelaufen, wie wir es erwartet haben. Wir haben alles in die Waagschale geworfen. Wir sind nach einem 0:2 zurückgekommen und Eimsbüttel hat dann die Big Points gemacht“, so die Erkenntnisse des Coaches. „Leider hat am Ende des fünften Satzes plötzlich eine Spielerin grandios aufgeschlagen, die vorher nicht auffällig war. Leider passieren auch mal Dinge, auf die man keinen Einfluss hat. Die Mädels haben gekämpft, was mit der Tagesform möglich war.“

Auch in Düsseldorf wird der Kampfgeist bei den VCO-Damen um Kapitänin Lisanne Masselink von Nöten sein, es zeichnen sich in der 2. Liga Nord nach den ersten Eindrücken wieder viele sehr enge Partien ab. Die meisten Teams haben sichtbar ein ähnliches Niveau. „Kämpfen ist das A und O, sonst kann man keine Spiele gewinnen. Das erwarten wir Trainerin Düsseldorf von Anfang an. Es wird sicher darauf ankommen, gut zu starten. Die Mannschaft, die das hinbekommt, wird wahrscheinlich gewinnen“, hofft Quistorff diesmal auf einen positiven Einstieg seiner Mannschaft in die Partie und warnt vor Leichtsinnigkeit angesichts der bisherigen zwei Niederlagen von Düsseldorf. „Das heißt nichts, das wissen wir doch selber aus der letzten Saison, wo es uns ähnlich ergangen ist. Deshalb denke ich,wenn wir gewonnen haben, bin ich zufrieden.“
CITY GIRLS MIT SCHWACHEM SAISONSTART
Bei den City Girls aus Düsseldorf hat sich über den Sommer personell eine ganze Menge getan. Die Hälfte der Mannschaft ist neu, dazu gibt es einen neuen Trainerstab um Chefcoach Andreas Mehren Deshalb ist es durchaus wenig verwunderlich, dass in der Abstimmung noch nicht alles passt. Auch die Spielkonstanz über mehrere Sätze war bislang noch nicht gegeben. Nach der 0:3 (25:27, 21:25, 16:25)-Niederlage zum Auftakt bei Aufsteiger FC47 Leschede folgte ein weiteres 0:3 (13:25, 23:25, 19:25) beim RC Sorpesee. Für Düsseldorf kommt es gegen Osnabrück somit zur Heimpremiere in dieser Saison – Stichwort Extramotivation.
Nach dem Abgang von einigen Stammspielerinnen wie Außenangreiferin Ina Gosen versuchen sich andere Spielerinnen in den Vordergrund zu spielen. In Leschede erhielt Libera Sophia Gruhn (Nr, 12) die Sonderauszeichnung als MVP Silber, in Sorpesee Zuspielerin Julia Spiekermann (Nr. 2).


