VCO-Damen freuen sich nach 3:1-Sieg beim VCO Münster am Sonntag auf Sorpesee
MÜNSTER. Viertes Spiel, zum vierten Mal Punkte und der dritte Sieg – die Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Osnabrück haben am Samstagnachmittag Teil eins des Doppelspieltag-Wochenendes erfolgreich mit einem 3:1 (25:16, 25:19, 22:25, 25:18) -Auswärtssieg beim VCO Münster hinter sich gebracht und warten nun gespannt am Sonntagabend gleich auf die nächste knifflige Aufgabe beim ebenfalls bisher dreifach siegreichen RC Sorpesee (18 Uhr, Sporthalle Sundern, Berliner Str. 45). Für die VCO-Damen, die in Münster mit einer soliden Spielweise ihre Weiterentwicklung unter Beweis stellten, ging es in der Tabelle mit nunmehr neun Punkten vorübergehend hoch auf Platz vier. MVP Gold wurde Zuspielerin Antonia Meiser, die viel Variabilität ins VCO-Angriffsspiel brachte.
KRAUS: „WIR HABEN GEMEINSAM DAS SPIEL GEWONNEN“
Gruselig war es ganz bestimmt nicht, was die VCO-Damen am Halloween-Tag beim VCO Münster aufs Parkett zauberten. Das Team des Trainerduos Gunnar Kraus und Philippe Quistorff gefiel vor allem durch druckvolle Aufschläge sowie eine kämpferische Block-Feldabwehr und ließ sich auch durch den ein oder anderen kurzen Hänger im eigenen Spiel nicht vom Erfolgsweg abbringen. „Es war eine gute Teamleistung, alle haben alles reingegeben, was sie hatten. Wir haben gemeinsam den dritten Satz verloren und gemeinsam das Spiel gewonnen. Am Ende zählen die Punkte“, so das Fazit von Gunnar Kraus. „So ein Talente-Team ist sowieso immer schwer zu bespielen, weil die Atmosphäre in der Halle nicht immer toll ist und man nicht wirklich weiß, was da auf einen zukommt. Wir hatten unsere Erwartung und es war nicht immer einfach, die Konzentration und Disziplin aufrechtzuerhalten“, fasste der VCO-Coach seine Eindrücke weiter zusammen, der obendrein ein Sonderlob an Zuspielerin Antonia Meiser, Außenangreiferin Lotta Lorenz und Mitte Julia Bock verteilte, Die hatten in den ersten drei Partien etwas weniger Einsatzzeiten erhalten und nun auf sich aufmerksam gemacht.
GUTER START DIE HALBE MIETE
Den Grundstein für den Erfolg legten die Osnabrücker VCO-Damen mit einem konzentrierten Start und einer 8:3-Führung im ersten Satz. Gefährliche Aufschläge und druckvollen Angriffe über Lotta Lorenz, Lisanne Masselink und Mailin Kreymborg machten den Gastgeberinnen auf Anhieb das Leben schwer. Weil auch die VCO-Block-Feld-Abwehr viel zurückbrachte, kam Münster im ersten Durchgang nicht mehr heran. Der Satz ging deutlich mit 25:16 an Toni Meiser und Co., die auch den zweiten Abschnitt grundsolide mit 25:19 nach Hause spielten.
Als im dritten Satz alles Richtung 3:0-Sieg aussah, steigerten die Talente aus Münster in der Schlussphase nochmals ihre gute Blockarbeit und drehten überraschend noch einen 21:22-Rückstand in einen 25:22-Satzgewinn. An den Kräfteverhältnissen des Nachmittags änderte der Anschluss zum 1:2 (Sätzen) aber wenig. Der VC Osnabrück bot das bessere Gesamtpaket, den unerfahrenen Münsteranerinnen unterliefen doch etliche überflüssige Eigenfehler. Charlotte Berelsmann war es schließlich, die die VCO-Damen im vierten Satz nach 6:9-Rückstand mit einer Aufschlagserie zum 14:10 in die Siegerspur zurückführte – Endstand 25:18, 3:1-Sieg VC Osnabrück.

