VCO-Damen 1 blicken schon gespannt auf den ersten Spieltag der neuen Saison
OSNABRÜCK. Mit einem Neuzugang, dazu drei Spielerinnen, die schon in der vergangenen Spielzeit dabei waren, aber dennoch „irgendwie neu sind“, sowie zwei Perspektivtalente aus der 2. Mannschaft sind die Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Osnabrück am Montag (3.8.) in die heiße Vorbereitungsphase auf die neue Saison 2026/27 gestartet. Vor dem Team des bewährten Trainerduos Gunnar Kraus/Philippe Quistorff liegen bis zum 19. September noch einige schweißtreibende Trainingseinheiten sowie diverse Testspiele und Turniere. Wir geben einen Überblick.

DAS TAT SICH IM ZWEITLIGA-KADER
Der einzige richtige Neuzugang ist Julia Bock (vorher u.a. USC Münster 3, ASV Senden) und die soll die nach Hamburg zurückgekehrte Maja Lange im Mittelblock ersetzen. Ebenfalls quasi neu im Vergleich zur vergangenen Saison ist als weitere Mitte. Charlotte Berelsmann Die 17-Jährige hatte sich nach dem ersten Saisonspiel der Vorsaison in Schwerin schwer verletzt und war danach die komplette Spielzeit ausgefallen, will jetzt aber wieder voll angreifen. Ein weiteres noch recht unbekanntes Gesicht im VCO-Dress ist Mailin Kreymborg. Die Außenangreiferin hatte im letzten Jahr nur relativ selten für den VCO mit Zweitspielrecht spielen können, erster Verein war damals Drittligist BW Lohne gewesen. Nun ist die (noch) 17-Jährige fest nach Osnabrück gewechselt und soll über die Position vier für mächtig Druck sorgen. Die vierte im Bunde, die sich nach einigem Schattendasein endlich auch in den Vordergrund spielen möchte, ist Karlotta Bergmann. Die ehemalige Schledehauserin war in den vergangenen zwei Jahren mehr Trainingsgast, will jedoch nun nachdrücklich auf allen Angriffspositionen auf sich aufmerksam machen. In den Trainingsalltag integriert werden zudem Wiebke Schwafert (Zuspiel) und Sophie Bruning (Libera) aus der in der Verbandsliga spielenden VCO-Reserve.
Zur Kategorie Abgänge zählen auf der anderen Seite derweil Rebecca Land (Diagonal;; Karriereende), Agatha Janzen (Zuspiel, Babypause), Maria Koop (Außen, Rückkehr nach Löningen) und Lena Thiel (Zuspiel), die bei Bedarf weiter als Zuspiel-Trainingsgast aushelfen möchte. Jolina Tönsing wird bis Anfang Februar wegen eines Auslands-Studiensemesters eine Zeit lang fehlen.
DAS SIND WICHTIGE TERMINE
Nach dem Volleyball-Camp in dieser Woche (noch bis Sonntag 9.8.), wo die VCO-Damen bei den Kids reinschauen werden, steht eine Woche später am 15. August (18 Uhr) der erste Test beim Drittligaaufsteiger SC Spelle-Venhaus auf dem Programm. Weiterer Fixpunkt ist zwei Wochen später am 29. August ein hochkarätig besetztes Turnier in den Niederlanden. Dazu kommen weitere nicht offizielle Trainingsspiele auf Zweit- und Drittliganiveau.
Die Fans sollten sich abschließend unbedingt den Samstag, 19. September (19.30 Uhr) vormerken. Dann gehen die VCO-Damen mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Grün-Weiß Eimsbüttel in die neue Zweitligasaison. Der Eintritt wird dank Hauptsponsor Volksbank e.G am „Volksbank-Spieltag“ auf der Tribüne frei sein. VIP-Tickets am Spiefeldrand sind dennoch zu erwerben. Ob der bestellte neue Hallen-Einlegeboden bis dahin rechtzeitig eintrifft, muss derweil noch abgewartet werden.
S0 BLICKEN DIE COACHES RICHTUNG NEUE SAISON
Besser gesagt, so sieht es Trainer Philippe Quistorff, Kollege Gunnar Kraus hat derzeit viel mit Vereinsangelegenheiten zu tun, beziehungsweise weilt im Urlaub. „Wir sind nach einer kurzen Pause mit individuellem Athletiktraining erstmal dabei, wieder den Ball kennenzulernen und in Bewegung zu kommen. Ab jetzt ist unser neuer Kader an Bord“, beschreibt Quistorff. „Wir haben diesmal wenige Veränderungen, deshalb können wir auf dem letzten Jahr aufbauen, das ist gut. Wir wissen, was uns erwartet. Nach der ersten Vorbereitungsphase mit viel Technik und Ballkontakten, werden wir zur kollektiven Spielphase übergehen mit einigen Test- und Trainingsspielen. Und im letzten Teil der Vorbereitung kommen dann konkret die Abläufe und Aufstellungsvarianten, die wir testen werden.“
Was die zweite Zweitligasaison betrifft, sieht der VCO-Coach gute Vorzeichen, weil sich der Kader nicht groß geändert hat. „Wir hatten keinen Umbruch, sonst wäre das zweite Jahr vielleicht schwieriger. So wollen wir uns weiter verbessern und müssen schauen, wie andere Teams größere Umbrüche verkraften. Es wird auf jeden Fall Überraschungen geben“, schätzt Quistorff. „Die Absteiger aus der 2. Liga Pro Berlin und Hörde werden aber aus meiner Sicht zusammen mit Hildesheim die drei Favoriten sein. Der Rest ist offen. Wir wollen gut mitmischen und uns weiter als Team steigern.“



