VCO-Damen I freuen sich auf neue Mittelblockerin
OSNABRÜCK. Die Volleyballerinnen des VC Osnabrück gehen mit einem relativ identischen Kader zum Vorjahr in die 2. Liga Nord 2026/2027. Zuletzt trainierte die ehemalige Junioren-Nationalspielerin Antonia Meiser (Zuspiel, zuletzt USA) mit. Der andere externe Zugang kommt aus Westfalen vom USC Münster III und kennt den VCO bereits aus ein paar Trainingseinheiten vor über zehn Jahren. Die 31-jährige Julia Bock verstärkt den Osnabrücker Mittelblock und freut sich riesig auf die Herausforderung 2. Bundesliga. Herzlich Willkommen in Osnabrück, Julia!
VIELE STATIONEN IN WESTFALEN
Julia Bock ist ein echtes Nordlicht, denn die routinierte Mittelblockerin kommt aus Ostfriesland und erlernte das Volleyballspielen in jungen Jahren in Westerstede, wo sie beispielsweise mit der Cloppenburger Libera Lisa Walden im Team zusammenspielte. Nach der Schule ging es dann aber in die Ferne zum Studium – erst nach Hannover, danach nach Osnabrück (European Studies) und weiter nach Münster (Lehramt). Dementsprechend waren die Volleyball-Stationen mit dem SC Langenhagen (Regionalliga und 3. Liga), BSV Ostbevern und ASV Senden (beide Regionalliga) und USC Münster III (Oberliga) vielfältig. Zwischendrin gab es sogar bereits mal Berührungspunkte mit dem VCO, als Bock vor etwa zehn Jahren an Probetrainingseinheiten unter Trainer Gunnar Kraus teilgenommen hatte.
Zuletzt wurde die 31-Jährige jedoch beim USC Münster in der dritten Mannschaft so richtig heimisch und gewann dort zuletzt die Oberliga-Meisterschaft. Jetzt möchte Bock nach dem Umzug zu ihrem Freund nach Osnabrück und mit dem bevorstehenden Ende des zweiten Lehramtsstudiums noch mal sportlich richtig durchstarten.

„ICH FREUE MICH, MAL RICHTIG AUF LEISTUNG ZU SPIELEN“
Der VCO suchte im Sommer noch Spielerinnen – genau das Richtige, dachte sich Julia Bock. „Ich habe mich zuletzt in Münster lange Jahre echt sehr wohlgefühlt, es war alles sehr familiär. Nun aber mit dem Umzug, wollen ich und mein Freund langfristig unsere Base in Osnabrück aufbauen. Ich habe es beim VCO-Training versucht und wusste gar nicht, ob das was wird und jetzt bin ich dabei“, freut sich Julia Bock auf das VCO-Zweitligateam, in das sie sich von den Mitspielerinnen super aufgenommen fühlt.
Aus Münsteraner Zeiten kennt die routinierte Volleyballerin die 2. Liga ein wenig aus Kurzeinsätzen bei USC II und dortigen Trainingseinheiten, sieht das neue Niveau trotzdem durchaus als Herausforderung. „Ich habe richtig Lust auf super Training und will nach oben nochmal Anschluss finden. Es ist für mich eine absolute Challenge, hier dabei zu sein“, gibt sich Bock kämpferisch.
Die Vorfreude auf die kommenden Monate und viele spannende Gegner und Spiele sind der Mittelblockerin anzusehen, die zusammen mit Lisa Lammers und Charlotte Berelsmann „die neue VCO-Mitte“ bilden wird. „Natürlich erwartet mich mehr Aufwand. Mehr Athletik und Leistung sind gefordert, es gibt längere Fahrten. Ich habe aber eine Schwester in Berlin, einen Onkel in Bonn und eine Schwester in Hamburg und kann deshalb auswärts immer viele Fans mitbringen“, schmunzelt Julia Bock. „Klar bin ich ein bisschen aufgeregt, habe mich jetzt aber darauf eingestellt und werde mich voll auf die 2. Liga und den VCO einlassen. Die Heimspiele sollen der Hammer sein. Ich freue mich total, mal so richtig auf Leistung zu spielen“, so der Neuzugang abschließend.


