Stimmen nach der 0:3-Auswärtsniederlage von den Coaches
„Es war eine Lehrstunde, und wenn Emlichheim alles trifft, dann treffen sie alles. So war es heute. Der Gegner war uns in allen Belangen überlegen, es gab nichts, wo wir mithalten konnten – ganz kurz, Anfang des zweiten Satzes, sonst nicht – All das, woran ich appelliert hatte – der Vergleich David gegen Goliath zum Beispiel – das wurde von den Mädels nicht gefühlt. In sofern kann man das vielleicht so sehen, dass wir das Spiel schon vorher verloren hatten. Aber Emlichheim hat heute auch einfach nichts zugelassen. Wir haben gar keine Punkte gemacht. – Das ganze Jahr war großartig.Der Aufstieg in die 2. Liga ist insgesamt mehr, als ich mir Anfang des Jahres erhofft habe – auch Platz acht zum Jahresabschluss und wie sich die Mädels entwickelt haben. Ich finde, wir haben trotz heute krass abgeliefert, insbesondere, wenn wir noch gegen Düsseldorf punkten im neuen Jahr. Und dann gibt es halt mal so ein Spiel.“

PHILIPPE QUISTORFF (Trainer VC Osnabrück)
„WIR WAREN HEUTE ÜBERFORDERT“
„Das Wie, wie wir verloren haben, ist natürlich enttäuschend, die Niederlage ist egal. Ich denke, wir waren heute überfordert. Dass ist zwischen zwei solcher Mannschaften aber normal. Frohe Weihnachten, frohe Weihnachten.“
AXEL BÜRING (Trainer SCU Emlichheim)
„DENKE, DASS WIR OSNABRÜCK WEITESTGEHEND ÜBERRANNT HABEN“
„Es war heute kein Trainingsspiel, wir haben wirklich sehr, sehr, sehr gut gespielt, besonders sehr, sehr gut aufgeschlagen. Ich denke, dass wir Osnabrück weitestgehend überrannt haben. Sowas kann man nicht planen, sowas passiert. Das war für uns heute ein sehr schöner Tag, für Osnabrück ein nicht so schöner. – Es wurde zuletzt zu oft über die Serie gesprochen. So eine Serie reißt halt mal irgendwann. Das Gerede hat den Blick auf das Wesentliche weggenommen, das war auch ein Stück weit Belastung für die Mannschaft. Wie lange dauert die Serie noch? Ach, gegen die müsst ihr eh gewinnen! Wir wollen unsere Entwicklung vorantreiben und besser werden. Wir wollen möglichst viele Spiele gewinnen, und ehrlicherweise hatte ich vor heute ein mulmiges Gefühl. Aber die Antwort, die das Team gegeben hat, fand ich überragend. – Die Heimspielatmosphäre war wieder toll. Wir haben hier in Emlichheim eine Volleyballkultur entwickelt, das ist was ganz Besonderes und da sind wir auch stolz drauf. Wir genießen, dass wir hier spielen dürfen. – Dass wir die Meisterschaft wieder holen, dafür spricht unser Selbstvertrauen, die Qualität der ersten Sieben. Die anderen Konkurrenten haben sicher einen deutlich breiter aufgestellten Kader und können mehr wechseln. Ich hoffe aber, dass die ein oder andere junge Spielerin bei uns noch deutlich weitere Schritte nach vorne macht, dass sie dann auch Alternativen sein können. Es wird bis zum Ende spannend und es kann sein, wenn ein, zwei, drei Spielerinnen mal krank werden, dass das entscheidet. – Der VC Osnabrück wird den Klassenerhalt sicher schaffen, sie sind ja auch besser, als was sie heute gezeigt haben. Heute haben wir sie quasi niedergehalten von Anfang bis Ende. Die Mannschaft wird sich weiter finden und hat aufgrund der Handlungshöhe enormes Potenzial.“


