VCO-DAMEN I VERLIEREN GEGEN BSV OSTBEVERN

Stimmen zum dritten 1:3 in Serie von den Coaches und Spielerinnen

PHILIPPE QUISTORFF (Trainer VC Osnabrück)

ES GEHT WEITER; MONTAG IST TRAINING!“

„Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben, wenn man die Basics und das alles, was man in der Woche trainiert, nicht anwendet und hinbekommt. Das war am Anfang der absolute Blackout. – Wir müssen das natürlich aufarbeiten, dann schnell abhaken und nächste Woche wieder aufs Neue von null anfangen. Zu heute ist sonst nichts mehr zu sagen. – Das war ein Spiel, was wir gewinnen wollten, jetzt ist es anders gekommen: Es geht weiter, Montag ist Training und wir werden weiter arbeiten. – Im dritten Satz haben alle besser aufgeschlagen und waren in allen Bereichen aggressiver. Dadurch ist der Druck auf Ostbevern größer geworden; und da hat man gesehen, dass wir das Spiel gewinnen hätten können. Aber diese Leistung muss man vom ersten bis letzten Satz bringen und das haben wir nicht. – Wichtig wird für die Zukunft sein, dass wir das, was wir trainieren in den kommenden Spielen bringen. Wir müssen zeigen, was wir können.“ 

Bild: Jörg Papke

DOMINIK MÜNCH (Trainer BSV Ostbevern)

WILLENSKRAFT UND SPIELFREUDE WAREN DER SCHLÜSSEL“ 

„Erleichterung spüre ich gerade gar nicht. Natürlich freue ich mich über das Ergebnis, aber das Spiel war heute für mich sehr emotional. Ich würde lieber tauschen – 0:3 verloren, dafür aber die beiden Spielerinnen nicht verletzt. Das habe ich in 25 Jahren noch nie erlebt, dass sich in einem Spiel zwei meiner Spielerinnen schwer verletzt haben. Wir haben nach den Problemen und Umstellungen im dritten Satz im vierten wieder unseren Charakter gezeigt und am Ende gewonnen, das freut mich schon. Aber es fühlt sich im Moment nicht so an, dass man nach drei Niederlagen den ersten Sieg geholt hat. Es sind wechselhafte Gefühle bei mir, – Ich glaube, dass wir als Team cool mit dem Saisonstart und den drei Niederlagen umgegangen sind. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir nicht nochmal wie letztes Jahr das Feld von hinten aufrollen wollen. Wir haben dennoch gezeigt, dass wir gut arbeiten, dass wir uns nicht verrückt machen lassen. Natürlich spürt man vor so einem Spiel Druck, das ist klar. Uns ist es aber gelungen, dass uns das nicht beschäftigt, deshalb sind wir heute so gut gestartet. Außerdem hat uns in die Karten gespielt, dass Osnabrück auch nicht fehlerfrei gespielt hat, gerade am Anfang. Der Gegner hat uns viele Chancen gegeben, auch, dass Maya Sendner als Zuspielerin nicht auf dem Feld war. Zudem waren wir gut eingestellt auf den VC Osnabrück. – Wenn man ein Fazit zieht, waren das heute zwei unterschiedliche Spiele – eins vor der ersten Verletzung und eins danach. Für uns waren heute wichtig die Willenskraft und Spielfreude, das sind zwei ganz wichtige Triebfedern, die wir gebraucht haben. In der ersten Hälfte haben wir spielerische Elemente gezeigt, im zweiten Teil dann vor allem die Willenskraft