VCO-Damen I reisen mit Zuversicht in die Nachbarschaft zum BSV Ostbevern
OSNABRÜCK. So langsam wird es Zeit für die ersten Punkte und den ersten Sieg – die Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Osnabrück reisen am kommenden Samstag (1.11.) trotzdem mit viel Zuversicht und vermutlich einer größeren Fanschar im Schlepptau in die westfälische Nachbarschaft zum BSV Ostbevern. Das Derby ist ein Spiel zweier noch punktloser Mannschaften und somit richtungsweisend für beide. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Bevernhalle (Schulstraße 17, Ostbevern).

KRAUS: „WOLLEN EINMAL MEHR AN UNSERER KONSTANZ IM SPIEL ARBEITEN“
Die VCO-Damen sind in diesen Tagen gefordert, an der Konstanz zu arbeiten. In allen bisherigen Partien war das Team der Trainer Gunnar Kraus und Philipp Quistorff, der nach Kurzurlaub wieder mit dabei ist, nicht chancenlos, zu etwas Zählbaren hat es trotzdem nicht gereicht. Es gab Immer wieder nach guten Phasen schlechte, die ein besseres Ergebnis zunichte machten. Auch beim letzten 1:3 gegen SC Potsdam II wäre mindestens ein Punkt drin gewesen. Im dritten Satz war bei 1:1-Satztausgleich beispielsweise ein 0:5-Lauf mit ausschlaggebend, dass die Partie in Richtung Gäste kippte.
Nun also geht es nach Ostbevern, wo vermutlich mit ähnlichen Problemen gekämpft wird. VCO-Trainer Gunnar Kraus setzt bei seinem Team auf den Lerneffekt in Training und durch mehr Spielerfahrung auf Zweitliganiveau. „Für uns als Aufsteiger ist es normaler, dass man erstmal Lehrgeld bezahlt Ostbevern stand letztes Jahr im Tabellenmittelfeld, deshalb haben die mehr Druck als wir. Wir wollen konstant unsere Leistung bringen und dann schauen, wofür es reicht. Am Samstag möchten wireinmal mehr an unserer Konstanz arbeiten und dann natürlich auch Punkte mitnehmen“, blickt Kraus positiv Richtung Wochenende. „Aus dem Testspiel in der Vorbereitung wissen wir, dass wir mit denen mithalten und gegen die gewinnen können. Wir haben mehr Durchschlagskraft als die, so mein Eindruck.“ Libera Dina Dell ist ebenfalls optimistisch. „Wir kennen die aus dem Testspiel und wollen unsere Stärken vom ersten Satz gegen Potsdam ausspielen. Wenn wir dann mal auch den ersten Satz gewinnen, dann wird das was.“
EIN TESTSPIEL GEGEN OSTBEVERN ENDETE 2:2
Die vergangene Saison schloss der BSV Ostbevern als Tabellenachter ab. Diesmal hat das Team von Trainer Dominik Münch zu Beginn der neuen Spielzeit größere Probleme. Nach einem 0:3 gegen Emlichheim, einem 1:3 gegen Düsseldorf und 0:3 bei Schwerin II befinden sich die westfälischen Volleyballerinen am Tabellenende, es gab jedoch ein hartes Auftaktprogramm. Die Bevernhalle gilt als stimmungsvoll und dürfte als Push dienen.
In der Vorbereitung trafen sich Ostbevern und der VC Osnabrück bereits und trennten sich nach 2:0-Führung von Osnabrück noch mit 2:2, nachdem vielfach gewechselt wurde. Somit kennen sich beide und werden ihre Schlüsse ziehen. Der BSV Ostbevern hatte im Sommer einen größeren Umbruch und muss sich insgesamt erst finden. Bislang am meisten überzeugen konnte die starke Annahmespielerin und Libera Franziska Seidel, die zweimal die MVP-Silbermedaille überreicht bekam. Hier in der Region außerdem bekannt sind die beiden Mittelblockerinnen Hannah Theis und Lea Peters, deren letzte Station der SV Bad Laer war.


