VCO-Damen I hoffen gegen Energie Cottbus auf große Unterstützung der Osnabrücker Fanbase
OSNABRÜCK. Der erste Sieg in der 2. Liga ist unter Dach und Fach und soll der Brustlöser für den kommenden Saisonverlauf gewesen sein! Die Volleyballerinnen des VC Osnabrück gehen nach dem spektakulär erkämpften 3:2-Erfolg beim Tabellenvierten in Bonn mit viel Rückenwind ins Heimspiel am Samstag (15.11., 19.30 Uhr) gegen SV Energie Cottbus. Befreit und mit einer vollen Schlosswallalle im Rücken wollen Kapitänin Lisanne Masselink und Co. gegen die Gäste aus der Lausitz sofort nachlegen. Dabei wird der ehemalige Deutsche Beachvolleyballmeister Bennet Poniewazals Co-Kommentator des Livestreams (dyn volleyballl 2. Liga Nord, auch später im Relive) an der Seite von Stefanie Bäker den VCO-Mädels im Duell der Tabellennachbarn (12./13.) die Daumen drücken.

QUISTORFF: „WIR MÜSSEN GENAUSO AUFTRETEN WIE LETZTE WOCHE“
Die Stimmung im Training unter der Woche war bei den VCO-Damen gut, wen wundert´s. Dennoch ging es bei der zweiten Einheit am Mittwoch bereitswieder zur Tagesordnung über mit dem Fokus auf die nächste Herausforderung, die Cottbus heißt. Die Motivation ist riesig, wie Lisanne Masselink beschreibt. „Das war natürlich Erleichterung pur nach dem ersten Sieg. Alle waren trotzdem mit den Nerven fertig nach so einem Spiel. Leider konnten wir das nicht so richtig feiern, weil Sonntag war. Sonst wären wir bestimmt noch losgezogen. Das wollen wir am Samstag nach dem nächsten Sieg nachholen“, so die Kapitänin. „Wir wissen jetzt, dass wir in der 2. Liga Spiele gewinnen können. Das wird uns Selbstvertrauen geben für die kommenden Aufgaben.“
Die VCO-Damen haben mit dem Sieg den letzten Platz an den kommenden Gegner abgegeben. Trainer Philippe Quistorff will aber von zu viel Euphorie nichts wissen. Jedes Team in dieser 2. Liga kann jedem anderen stets sehr gefährlich werden, wenn am Spieltag die Grundlagen nicht stimmen. „Das Gefühl ist im Moment trotzdem toll, weil Bonn uns auch nichts geschenkt hat Wichtig wird aber nun weiter sein, dass wir in den Spielen ständig Druck auf den Gegner ausüben. Wir müssen das Bonn-Spiel bestätigen, das wird der nun nächste Schritt für uns sein. Wir haben aber das Niveau für die Liga, wie man sieht“, meint Quistorff. „Dennoch muss man realistisch wissen, dass die Saison für uns als letztjähriger Fünfter der 3. Liga schwierig wird und auch wohl bleibt. Deshalb wäre am Wochenende ein nächster Sieg auch schön. Aber dafür müssen wir erst einmal genauso auftreten, wie letzte Woche.. Das Wie, wie wir spielen, wird gegen Cottbus ganz wichtig sein.“
COTTBUS KÄMPFT WIEDER UM DEN KLASSENERHALT
Der Tabellendreizehnte SV Energie Cottbus wartet nach fünf Spielen weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Die Lausitzerinnen belegten in ihren bisherigen zwei Zweitligaspielzeiten als Letzter (13., 2024/25), beziehungsweise Drittletzter (11., 2023/24) einen Abstiegsplatz, konnten im Nachrückverfahren dennoch jeweils die Liga halten.
Das Team von Trainer Philipp „Eisen“ Eisenträger tat sich in der aktuellen Spielzeit, das verwundert ein wenig, gegen die beiden hoch eingeschätzten Teams von Emlichheim (2:3) und Düsseldorf (2:3) leichter, als gegen Schwerin II, VCO Münster und TC Cloppenburg, wo es jeweils eine klare 0:3-Niederlage gab. Für Osnabrücks Block-Feldabwehr gilt es, insbesondere die Diagonalangreiferin Morgan Romano aus den USA (Nr. 5) in den Griff zu bekommen, die als Linkshänderin mit einem anderen Winkel abschlägt als eine Rechtshänderin. Dazu sind Meret Lange (Mitte, Nr. 13) und Vivien Raschick (Nr. 10) auf Außen-Annahme weitere leistungsstarke Angreiferinnen. Als Spielmacherin im Zuspiel agieren in einem recht jungen Team die zweite US-Amerikanerin Mackenzie Jefferson (Nr. 2) sowie Ann-Sophie Schiller (Nr. 3).


