VCO-Damen I schlagen Ligakonkurrent TV Cloppenburg im letzten Test mit 4:1
OSNABRÜCK. Die Volleyballerinnen des VC Osnabrück haben ihre Vorbereitung auf die 2. Liga abgeschlossen und das sehr erfolgreich. Im letzten Test bezwang das Team des Trainerduos Philippe Quistorff/Gunnar Kraus in eigener Halle den Ligakonkurrenten TV Cloppenburg nach guter Vorstellung mit 4:1 (25:17, 25:21, 21:25, 25:20, 15:9). Nach dem 2:2 unter der Woche bei einem weiteren Zweitligarivalen, dem BSV Ostbevern, dürfen die VCO-Damen jetzt mit Zuversicht auf die am kommenden Wochenende beginnende Saison blicken. Der Zweitligaaufsteiger zeigt sich für die große Herausforderung nach derzeitigem Erkenntnisstand durchaus konkurrenzfähig.

SOLIDER AUFTRITT TROTZ WECHSELNDER AUFSTELLUNGEN
Die beiden VCO-Coaches nutzten den letzten Test nochmal reichlich zum Ausprobieren. In jedem der fünf vereinbarten Sätze schickte das Trainerduo Quistorff/Kraus eine andere Aufstellung aufs Feld. Die beiden Zuspielerinnen Agatha Janzen und Maya Sendner teilten sich ihren Job ebenso, wie die beiden Liberas Julia Bartholomäus und Dina Dell. Neben Rückkehrerin Rebecca Land (Diagonal/ Babypause) erhielten auch die beiden Zugänge Maja Lange (Mitte/ Eimsbüttler TV Hamburg) und die mit einem Zweitspielrecht ausgestattete 17-jährige Juniorennationalspielerin Mailin Kreymborg (Außen/ Blau-Weiß Lohne) ihre Einsatzzeiten.
Den ersten Satz lagen die VCO-Damen mit einer starken Lisa Lammers permanent knapp vorne und setzten sich nach dem 13:12 entscheidend ab – Endstand 25:17. Im zweiten Durchgang sorgte nach einem 6:9 besonders die starke Blockarbeit für eine VCO-Führung. Kapitänin Lisanne Masselink verwandelte schließlich den Satzball zum 25:21. Im dritten Satz stabilisierten die Gäste dann aber ihre Feldabwehr und gefielen mit starken Aufschläge. So hatten die Osnabrückerinnen in der Phase Probleme, „die Bälle tot zu spielen“. Cloppenburg gewann Durchgang drei deshalb verdient mit 25:21.
Die Gäste besorgten sich zu Beginn des vierten Satzes eine erneute 8:3-Führung, die die VCO-Damen durch eine Aufschlagserie von Masselink auf 7:8 verkürzten und nach einem Angriffsschlag von Lea Koopmann beim 10:10 ausglichen. Mit einer nun wieder besseren Körpersprache und einigen starken Blöcken ging der Satz erneut mit 25:20 an Osnabrück. Der fünfte Abschnittt wurde letztlich nach Tiebreak-Zählung ausgespielt und endete mit 15:9 für die Gastgeberinnen, die alles in allem ihrem Gegner aus Cloppenburg überlegen waren.
QUISTORFF: „WIR WERDEN UNSEREN PLATZ IN DER 2. LIGA HABEN“
Die VCO-Mannschaft und ihre Trainer durften mit dem Abschluss der Vorbereitung zufrieden sein. Der Kader ist breit aufgestellt und hat sein Grundniveau im Vergleich zur letzten Drittligasaison erhöhen können. „Wir haben heute noch neue Aufstellungen ausprobieren können. Es sah alles sehr harmonisch aus. Trotzdem haben wir einige unerwünschte Situationen erleben müssen, besonders, wo wir den Gegner richtig unter Druck setzen, aber letztendlich doch den Punkt verlieren“, fasste Trainer Philippe Quistorff seine Eindrücke zusammen. „Das ist für diese Phase normal, sollte sich aber unbedingt verbessern. Gut ist, dass wir immer mehr Präsenz im Block zeigen“, so der VCO-Trainer. „Es zeigt sich, dass wir unseren Platz in der 2. Liga haben werden. Davon sind wir aber auch ausgegangen.“
Außenangreiferin Lea Koopmann geht mit einer guten Grundstimmung in die Saison. „So langsam findet sich das bei uns ein. Es ist schon ungewohnt, dass unser Kader so groß ist. Wir können mit dem heutigen Ergebnis ganz zufrieden sein und haben ja auch viele Aufstellungen ausprobiert“, meinte die 19-Jährige. „Wie gut wir vorbereitet sind, werden wir dann ab nächste Woche sehen. Alle sind dennoch ganz gut gestimmt und haben richtig Lust, dass es jetzt nächsten Sonntag mit der 2. Liga endlich losgeht.“
ZWEITLIGASTART IN SCHWERIN
Nun geht sie also los, die Fahrt durch die 2. Liga Nord. Am kommenden Sonntag, 21. September, starten die VCO-Damen um 16 Uhr bei der Zweitvertretung des aktuellen Deutschen Meisters Schweriner SC. Erstes Heimspiel ist am Samstag, 27. September um 19.30 Uhr in der Schlosswallhalle gegen USC Münster II.


