VCO-Damen wollen in Cloppenburg den zehnten Saisonsieg einfahren
OSNABRÜCK. Die Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Osnabrück belegen vor dem drittletzten Spieltag Platz acht in der 2. Liga Nord, was nun auch das erklärte Saisonziel ist. Keinen mehr vorbeilassen, so die Devise von VCO-Trainer Gunnar Kraus und seinem Kollegen Philippe Quistorff. Damit das gelingt, will das VCO-Team am Samstag (28.3.) beim TV Cloppenburg (19 Uhr, Sporthalle Leharstraße) seine Favoritenrolle unter Beweis stellen und beim Tabellenelften mit einer motivierten Vorstellung den zehnten Saisonsieg feiern. „Derbytime zur Primetime“ – die VCO-Damen hoffen in der Nachbarschaft auf reichlich Unterstützung von den reisefreudigen Osnabrücker Fans.

KRAUS: „WIR WERDEN ES DEM GEGNER SEHR, SEHR SCHWER MACHEN “
Es gibt am Samstag etwas zu gewinnen, was motivieren dürfte. Das gilt nicht zuletzt für VCO-Mittelblockerin Lisa Lammers, die lange für den TVC auflief, dort blockte und schmetterte. Lammers kennt die Atmosphäre in der Cloppenburger Arena, die für Gästeteams schon mal „speziell“ sein kann. Deshalb wäre dort ein Sieg umso schöner und für die Tabelle wichtig.
Das weiß auch Trainer Gunnar Kraus, der nach zuletzt drei sieglosen Partien (zweimal davon unglücklich im Tiebreak) an die eigenen Stärken seines Teams erinnert. „Das Spiel wird sicher nicht einfach werden, aber wir werden es dem Gegner sehr, sehr schwer machen, das steht fest“, setzt Kraus auf eine Trotzreaktion seiner Spielerinnen nach dem zuletzt nicht ganz so guten Spiel bei der 0:3-Niederlage gegen Bonn. „Das kann immer mal vorkommen, es war ja auch keine Klatsche mit 18, 20 und 20 in den Sätzen. Die Mädels waren trotzdem sauer über sich und wollen am Samstag mit voller Überzeugung in die Cloppenburger Halle kommen. Wir haben das Volleyballspielen ja nicht verlernt.“
Wichtig dürfte sein, dass die Annahme wieder besser funktioniert, dann wird das VCO-.Spiel laufen. „Wir haben alles, was es braucht, um in der 2. Liga Spiele zu gewinnen. Das wollen wir in Cloppenburg zeigen und befreit aufspielen. Schön wäre ja auch, wenn wir dort außerdem für unsere Lisa als deren Ex-Spielerin gewinnen“, nennt Kraus neben der Absicherung von Platz acht einen weiteren Aspekt für eine starke Leistung. „Allen muss klar sein, dass Dinge mal nicht so laufen, wie man möchte. Wir müssen in dem Moment halt diszipliniert unsere Systeme durchspielen. Dann wird das ganz bestimmt wieder erfolgreich.“
CLOPPENBURG HOLTE EINEN PUNKT IM HINSPIEL
Für den Mitaufsteiger TV Cloppenburg ist die Saison gelaufen. Seit dem letzten Wochenende und der 0:3 (14:25, 24:26, 16:25)-Niederlage beim Schweriner SC II ist der Abstieg vermutlich besiegelt, sollte die VBL nach der Saison nicht bei einem vielleicht frei werdenden Platz anders entscheiden.
Im Hinspiel in Osnabrück bot das Team um Spielertrainerin Sophie Schröder und Co-Trainer Jakub Brys bei der knappen 2:3-Tiebreak-Niederlage einen kampfbetonten Auftritt, konnte jedoch eine 1:0- und 2:1-Führung nicht ins Ziel bringen. In der Rückrunde stehen für Cloppenburg bislang ein 3:0-Sieg gegen VCO Münster sowie acht Niederlagen zu Buche. Die Heimbilanz weißt vier Siege und sechs Niederlagen aus
In der Rückrunde stehen für Cloppenburg bislang ein 3:0-Sieg gegen VCO Münster sowie acht Niederlagen zu Buche. Die Heimbilanz weißt vier Siege und sechs Niederlagen aus. Leistungsträgerinnen sind Zuspielerin Jule Lampe, Außenangreiferin Ilona Dacevic, Mitte Marita Lüske und Sophie Schröder auf Diagonal. Im Hinspiel gegen den VC Osnabrück waren ferner die Sprungaufschläge von Paulina Voges eine Augenweide.


